Unser Eventtipp:

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LUX-Filmpreis 2019

Sonntag, 17. November 2019
10:30 bis 18:00 Uhr im CAPITOL

Mit dem LUX-Filmpreis zeichnet das Europäische Parlament seit 2007 jährlich einen Film aus, der auf besondere Weise das europäische Publikum berührt und mit Blick auf die aktuellen sozialen und politischen Herausforderungen in Europa zum Nachdenken anregt. Eine 21-köpfige Fachjury wählt unter allen Teilnehmern zehn Filme für die offizielle Auswahl und schließlich drei Filme ins Finale des Wettbewerbs. Die drei Finalisten-Filme werden in allen 24 Amtssprachen der EU untertitelt und im Zuge der „LUX Film Days“ in den 28 EU-Mitgliedstaaten gezeigt. Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments wählen schließlich den Gewinner des LUX-Filmpreises und zeichnen diesen im Rahmen der Plenartagung am 27. November 2019 in Straßburg aus. Der Film, der den LUX-Filmpreis erhält, wird auch für hör- und sehbehinderte Menschen produziert und beim internationalen Vertrieb unterstützt.

  Veranstaltungsformat: Die drei Finalisten-Filme werden nacheinander in Originalfassung mit deutscher Untertitelung in Aachen gezeigt. Die Zuschauer haben im Anschluss an die Filmvorführungen die Möglichkeit, Ihren Favoriten unter den drei Finalisten zu wählen. Sabine Verheyen, Europaabgeordnete und Schirmherrin der Veranstaltung, nimmt dieses Votum mit nach Straßburg und wird es bei ihrer Abstimmung im Europäischen Parlament berücksichtigen.
 

Europäischer Filmsonntag, 17.11.2019, 10:30 bis 18:00 Uhr, Eintritt 15,- €

  Ablauf:
10:30 Uhr Einlass und Begrüßung
    10:45 Uhr
Einführung und Filmstart WER TÖTETE DAG HAMMARSKJÖLD?
    ca 12:50 Uhr Mittagspause mit Mittagsimbiss
    ca 13:30 Uhr Einführung und Filmstart GOTT EXISTIERT, IHR NAME IST PETRUNYA
    ca 15:15 Uhr Kaffeepause
    ca 15.35 Uhr Einführung und Filmstart THE REALM
    ca 17.40 Uhr Votum und Resümee
  Partner: Europäisches Parlament, Stadt Aachen, Karlspreisstiftung, CAPITOL Kino, Sabine Verheyen (Schirmherrin)
 
Spielwoche 14.11. - 20.11.2018
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Do. Fr. Sa. So. 17.11. Mo. Di. Mi.
      10.30 Uhr      
   

Die Filme 2019:

Filmplakat

WER TÖTETE DAG HAMMARSKJÖLD?
Original: Cold Case Hammarskjöld

von Mads Brügger - Dänemark, Norwegen, Schweden, Belgien, Vereinigtes Königreich, Deutschland
(119 min., OV Englisch, Französisch, Bemba, Schwedisch, Dänisch)

Der Film wirft die Frage nach dem ungeklärten Tod von UN-Generalsekretär Dag Hammarskjöld am 18. September 1961 auf: Hammarskjölds Flugzeug stürzte unter mysteriösen Umständen ab, kurz bevor ein Treffen mit Moise Tsinhombe, dem Führer der Rebellenprovinz Katanga, anstand, die gerade ihre Unabhängigkeit vom Kongo erklärt hatte. Hammarskjöld hoffte, dort einen Konflikt zu lösen, indem er Katanga – damals unterstützt von einem mächtigen belgischen Unternehmen mit wirtschaftlichen Interessen in Afrika – davon überzeugen würde, wieder dem unabhängigen Kongo beizutreten. Mehr als ein halbes Jahrhundert später beschloss der dänische Journalist und Regisseur Mads Brügger, den Fall mit Hilfe des schwedischen Privatdetektivs Göran Björkdahl zu untersuchen. Mads Brüggers Film deckt alle Phasen der Untersuchung ab – von der Identifizierung der Beteiligten über Interviews mit Zeugen bis hin zur Durchsuchung der Absturzstelle –, die die beiden Männer schließlich auf die Spur einer geheimen weißen, paramilitärischen Suprematistenorganisation mit Sitz in Südafrika bringt, die möglicherweise an der Ermordung des UN-Generalsekretärs beteiligt war. Wir folgen den Ermittlern, während sie andere, fast unvorstellbare Verbrechen aufdecken.

Filmstart ca. 10:45 Uhr

 
   

Filmplakat

GOTT EXISTIERT, IHR NAME IST PETRUNYA
Original: Gospod postoi, imeto i'e Petrunija

von Teona Strugar Mitevska - Nordmazedonien, Belgien, Slowenien, Frankreich, Kroatien
(100 min., OV Mazedonisch)


Petrunya, 32 Jahre alt und arbeitslos, lebt mit ihren Eltern in Stip, Nordmazedonien. Auf dem Rückweg von einem erfolglosen Vorstellungsgespräch gerät sie in ein religiöses Fest, bei dem junge Männer aus dem ganzen Land darum wetteifern, als erste ein von einem Priester in einen Fluss geworfenes Kreuz zu bergen. Die Belohnung ist ein Jahr voller Glück und Wohlstand. Petrunya taucht spontan ins Wasser und greift zuerst das Kreuz. Ihr unbestreitbarer Erfolg führt jedoch in ihrer Gemeinschaft zu Verwirrung, da der Wettbewerb nur Männern offen steht: Wie werden die Kirche und die Gesellschaft als Ganzes diesen Konflikt lösen?

Filmstart ca. 13.30 Uhr

 
   

Western

THE REALM
Original: El Reino

von Rodrigo Sorogoyen - Spanien, Frankreich (122 min., OV spanisch)

Der Lokalpolitiker Manuel López Vidal ist ein aufgehender Stern am Himmel. Adrett und forsch scheint er kurz davor zu stehen, das Zepter eines regionalen Potentaten zu erben, aber als sich die Nachricht von einem Korruptionsskandal, in den er verwickelt ist, verbreitet, kommt sein Aufstieg abrupt zum Stillstand. Als die Enthüllungen zunehmen, schickt sich Manuels Partei (von der nie gesagt wird, wie sie heißt oder wo auf dem politischen Spektrum sie angesiedelt ist) an, die „schwarzen Schafe“ zu eliminieren. Manuel wird in die Enge getrieben: Er hatte zumindest stillschweigende Unterstützung von seinen Parteikollegen erwartet, aber er muss stattdessen feststellen, dass er isoliert ist, und er versucht, sich zu schützen, indem er droht, das volle Ausmaß der schmutzigen Geschäfte aufzudecken, in die die Partei verstrickt ist. „The Realm“ ist ein politischer Thriller, ein Exposé über die Korruption, die die Welt der Politik zersetzt. Antonio de la Torre ist meisterhaft in der Rolle eines verzweifelten Mannes, der entschlossen ist, den Preis für seine eigene Eitelkeit nicht zu zahlen.

Filmstart ca. 15:35 Uhr

 
   

Fotos: © Die Rechte der Filmfotos liegen bei den Autoren und Verleihern.