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Filmplakat

Cunningham

Deutschland 2019 Dokumentarfilm
88 Min. FSK o.A.
Mit: Merce Cunningham
Regie: Alla Kovgan

 

Zusammen mit Tänzern der letzten Generation seines Ensembles lässt "Cunningham" einige der wichtigsten Inszenierungen eines Ausnahmetalents noch einmal aufleben. Dabei spürt der Film Merce Cunninghams künstlerischer Entwicklung über drei Jahrzehnte voller Risiken und Entdeckungen nach. Beginnend mit seinen frühen Jahren als bettelarmer Tänzer im New York der 40er Jahre, bis hin zu seinem Aufstieg als einer der meistgefeierten und visionärsten Choreographen seiner Zeit. In 3D nähert sich der Film den einzigartigen Räumen Merce Cunninghams und erobert für das Publikum sein künstlerisches Universum und das seiner Collaborateure Robert Rauschenberg und John Cage.

Der Dokumentarfilm CUNNINGHAM erweckt die legendären Choreografien von Merce Cunningham – getanzt von den
letzten Mitgliedern seiner berühmten Company – noch einmal zum Leben. In poetischen Bildern begleitet der Film, Cunninghams künstlerischen Werdegang in der Zeit von 1944 bis 1972, der geprägt war von Risikofreude und innovativer Kraft. Von den frühen Jahren in New York, in denen sich Cunningham als Tänzer durchzusetzen versuchte, bis zu seinem Durchbruch als einer der visionärsten Choreografen der Welt. Unterstützt durch die 3D-Technologie verbinden sich seine Geschichte und seine Ideen zu einer emotionalen Reise in die Welt des Choreografen. Sein Lebenswerk und seine Ideen beeinflussen noch heute Künstler und Choreografen auf der ganzen Welt.

CUNNINGHAM, selbst ein Kunstwerk, erzählt Cunninghams Geschichte und den steinigen Weg zu internationaler Anerkennung mit Hilfe seiner Tänze. Sein Erfolg war bittersüß, denn er trat erst ein, nachdem seine Glanzzeit als Tänzer hinter ihm lag, seine Zusammenarbeit mit Robert Rauschenberg beendet war und die Tänzer seine Company verlassen hatten.
Obwohl Merce sich danach noch 40 Jahre lang immer wieder neu erfand, war der Geist der ersten Jahre, in denen die Tanzcompany seine künstlerische Familie war, für immer verloren. Mit seiner Mischung aus imaginären Welten und bewegender Lebensgeschichte verbindet CUNNINGHAM dokumentarisches und narratives Erzählen und bewahrt dabei das empfindliche Gleichgewicht zwischen Fakten und Fiktion, Wahrheit und Dichtung.

TÄNZE IN 3D
Mit Tänzen wie „Septet” (erschaffen zu Musik von Erik Satie) und „Antic Meet” (inspiriert von Dostojewskis Roman) oder
„Summerspace” (eine Referenz an Einsteins Theorien) bewies Merce immer wieder seine künstlerische Vielseitigkeit.
14 ausgewählte Tänze machen etwa Zweidrittel von CUNNINGHAM aus. Jeder der Tänze vermittelt eine seiner Grundideen und wird mit Hilfe der 3D-Technologie völlig neu in Szene gesetzt. In den Einstellungen wird die räumliche Beziehung zwischen den Tänzern hervorgehoben, wodurch der Zuschauer einen besonderen Einblick erhält. Das Publikum erlebt den Film, als ob er zwischen die Tänzer treten und vollkommen in die Vorstellungswelt des Choreografen eintauchen kann.

 
Spielwoche 19.3. bis 25.3.2020
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Do. Fr. Sa. So. Mo. 23.3. Di. Mi.
        20:00 Uhr
(3D)
 
 

Fotos: © Camino Filmverleih